Commentspam auf Blogs ist eine ganz und gar üble Sache. Einerseits gibt es Leute, die schreiben einen Pseudokommentar und werben im Namen für irgendwelche Pillendreherseiten. Da werden dann im Kommentar irgendwelche belanglosen Floskeln gedroschen wie „What a great site. I adore your thoughts and will keep reading on.“ Solche Dinge halt. Andererseits gibts die Spam-Roboter, welche ungeschützte Kommentarfelder suchen und nach obigem Muster Phrasen einfügen. Dann gibt es aber auch noch übel meinende Chaoten im Netz, welche Leute – entweder den Blogger oder andere Kommentatoren – angreifen, beschimpfen, verleumden und denunzieren. Ja, mit all diesen Hindernissen hat ein Blog-Admin zu kämpfen.
Ich bin schon einige Jahre Blog-Admin von www.swissgirldesigns.com und weiss, wovon ich rede. Deshalb habe ich schon verschiedene Methoden ausprobiert, um Spam zu bekämpfen. Aber so richtig glücklich war ich bisher noch mit keiner.
Nun habe ich ein WordPress Plugin gefunden, das zwar etwas rumpelig in der Anwendung ist, dafür perfekt funktioniert: „Spam Free WordPress„. In den modernen Themes fügt es sich automatisch ein, in älteren muss man die Datei comment.php ergänzen.
Das beste daran ist, dass es den Server entlastet, weil in der Datenbank nichts mehr eingetragen wird. Spamroboter blitzen sozusagen vor der Haustür ab und fressen keine kostbaren Ressourcen mehr. Gegen menschliche Spammer gibt es einen einfachen IP-Blocker. Wer so geblockt wurde, kann zwar noch den Blog lesen, aber nicht mehr kommentieren.
Gleichzeitig beschäftigte ich mich mit den Aufräumtipps von Jürgen Kurz und las das MAPPEI-Buch von Frank M. Rommert, „Ordnung ohne Stress“. Kurz darauf las ich auch noch das Buch von David Allen „Wie man die Dinge geregelt kriegt“ (Getting things done). Bis Ostern hatte ich meine ganzen Arbeitsgewohnheiten umgestellt und wurde von einem Tag auf den andern vom „Volltischler“ zum „Leertischler“. Der Dreh- und Angelpunkt stellte das einzigartige Posteingangsfach auf meinem Schreibtisch dar. Da hinein kommt alles, was so in mein Büro flattert und wird 1-2 Mal am Tag verarbeitet.



